VW will umfassend zur Elektromobilität schulen

Volkswagen hat angekündigt, das Einsatzgebiet seiner Gläsernen Manufaktur in Dresden auszuweiten. Vertriebsvorstand Klaus Zellmer gab bekannt, der Standort solle künftig „Deutschlands größte E-Schule“ werden.

Bis Jahresende will der Hersteller dort mehr als 1.000 Mitarbeiter aus dem Handel in Sachen Elektromobilität qualifizieren. „Das ist Teil unserer beispiellosen Vertriebsoffensive für den deutschen Markt, für die wir in den nächsten drei Jahren einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag investieren“, erklärte Zellmer.

Während Zellmer die starken Verkaufsleitungen von Handel und Vertrieb bei Elektroautos lobte, meinen Kritiker, dass da noch mehr ginge. Sie haben den Eindruck, Volkswagen würde die neuen ID-Modelle gar nicht so recht verkaufen wollen.

Die Umweltorganisation Greenpeace wollte das unter anderem mit Ergebnissen aus Mystery-Shopping-Aktionen belegen. Im Handel herrsche nur wenig Elektro-Kompetenz, zudem würde das Agentursystem, in dem VW seine neuen E-Autos vertreibt, Verkäufer nicht motivieren, bemängelte Greenpeace.

(Bild: Volkswagen)

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