Virtuelles Speed-Dating mit Ausbildungsbetrieben

An den Mittel- und Realschulen findet aktuell kaum Präsenzunterricht statt, Karrieremessen und Tage der offenen Tür sind derzeit undenkbar. Also benötigen Ausbildungsbetriebe neue Kanäle, um künftige Nachwuchskräfte anwerben. Die Handwerkskammern in Baden-Württemberg unterstützen ihre Betriebe nun durch eine Plattform für ein virtuelles „Azubi-Speed-Dating“.

„Unsere Betriebe haben in Zeiten von Kontaktbeschränkungen kaum Möglichkeiten, frühzeitig in Kontakt mit Schülerinnen und Schülern zu kommen und sie auf die Vielfalt der Handwerksberufe aufmerksam zu machen. Deshalb ist das neue Azubi-Speed-Dating eine tolle Form, um Betriebe und potenzielle Nachwuchskräfte zusammenzubringen“, sagt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold. 

Bei diesem neuen Konzept findet das bekannte Prinzip des Speed-Datings komplett in digitaler Form (telefonisch oder per Video) statt. Dies bietet sowohl Betrieben als auch Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, auf einfache und den Hygieneregeln entsprechender Art und Weise Kontakt aufzunehmen.

Und so funktioniert’s: Unternehmen stellen ihr Stellenangebot mit einer kurzen Beschreibung der Tätigkeit, weiteren Rahmenbedingungen sowie möglichen Gesprächsterminen auf einer Online-Plattform ein. Schülerinnen und Schüler suchen dort nach freien Lehrstellen und buchen bei Interesse ein 10- bis 15-minütiges Kennenlern-Gespräch.

Das Azubi-Speed-Dating wird von allen acht Handwerkskammern in Baden-Württemberg angeboten. Es findet im März und April statt. Betriebe können sich hier bereits registrieren; ab Mitte Februar können dann interessierte Jugendliche ihre Gespräche online buchen. Die Teilnahme ist für beide Seiten kostenfrei und nach Angaben der Handwerkskammer technisch einfach zu handhaben.

(Bild: Pixabay)

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