Prämie für Ausbildungsbetriebe

Ausbildungsbetriebe haben es oft nicht leicht. Erst macht ihnen der Umstand zu schaffen, geeignete Azubis zu finden und momentan befinden sich viele aufgrund der Corona-Pandemie obendrein in Existenznöten. Einer der Gründe, weshalb viele Betriebe planen, in Zukunft nicht mehr auszubilden. Im Handwerk denkt laut einer aktuellen Umfrage des ZDH bereits jeder vierte Betrieb ernsthaft darüber nach. 

Damit solche Gedankenspiele nicht Realität werden, möchte die Bundesregierung Ausbildungsbetriebe finanziell unterstützen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die 2020 genauso viele Azubis einstellen wie in den drei Jahren zuvor, sollen einen einmaligen Zuschuss von 2.000 Euro für jeden neu abgeschlossenen Ausbildungsvertrag bekommen. Das Geld wird nach dem Ende der Probezeit ausgezahlt. Wer hingegen noch mehr Azubis einstellt, bekommt für jeden zusätzlichen Ausbildungsvertrag sogar 3.000 Euro.

Wie und wann das Ganze vonstattengehen soll, ist noch nicht geklärt. Zuerst werden die vereinbarten Maßnahmen im Kabinett beraten und im Anschluss gehen die Gesetzesentwürfe ins parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung soll laut Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz für ordentlich „Wumms“ sorgen und Deutschland aus der Krise führen. Mit „Wumms“ sind rund 130 Milliarden Euro gemeint. 

(Bild: Pixabay)

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