Nationale Weiterbildungsstrategie beschlossen

Um in der globalisierten und digitalisierten Welt nicht den Anschluss zu verlieren, muss Deutschland in die Qualifizierung und Weiterbildung seiner Beschäftigten investieren. Darüber herrscht Einigkeit zwischen der Bundesregierung, den Ländern, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und der Bundesagentur für Arbeit.

Deshalb haben sie gemeinsam eine „nationale Weiterbildungsstrategie“ entwickelt – und zwar zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, wie die beteiligten Minister Hubert Heil (SPD, Arbeit und Soziales) sowie Anja Karliczek (CDU, Bildung und Forschung) bei der Präsentation im Juni in Berlin erklärten.

„Wir wollen in Deutschland eine echte Weiterbildungskultur entwickeln. Weiterbildung im Beruf muss in der Zukunft zum Arbeitsalltag gehören“, so Karliczek. Heil ergänzte: „Weiterbildung ist der Dreh- und Angelpunkt, um Arbeitslosigkeit zu verhindern und gleichzeitig die Fachkräftebasis zu sichern.“

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie wollen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Arbeitsagentur ihre Anstrengungen für Weiterbildung und Qualifizierung bündeln. Weiterbildungsangebote sowie Fördermöglichkeiten sollen transparenter und leichter zugänglich sein sowie generell ausgebaut werden.

Personengruppen mit einer unterdurchschnittlichen Weiterbildungsbeteiligung sollen eine besondere Unterstützung erfahren, ebenso kleine und mittlere Unternehmen, die keine großen Personalabteilungen haben, um Weiterbildungskonzepte zu entwickeln. Konkret geplant sind unter anderem eine Erhöhung des Aufstiegs-BAföGs sowie ein Ausbau der Weiterbildungsberatung.

(Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel)

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