Mehr Geld für berufliche Weiterbildung

Wer beruflich weiterkommen will, braucht neben dem Willen, Durchhaltevermögen auch das nötige Talent. Manchmal scheitern die ambitionierten Aufstiegswünsche jedoch am Geld. Wer seine Karriere zum Beispiel mit einem Meistertitel krönen möchte, benötigt Kapital: Denn kostenlos ist die Weiterbildung in den meisten Fällen leider nicht. Um den Lernwilligen finanziell unter die Arme zu greifen, gibt es das Aufstiegs-BAföG. Und in diesem Jahr investiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit zusätzlich 350 Millionen Euro so viel wie nie zuvor. 

Die Förderung ist unabhängig von Alter und Einkommen und wird teilweise als Zuschuss und teilweise als Darlehen gewährt. Vor zwei Jahren nahmen rund 167.000 Menschen das Aufstiegs-BAföG in Anspruch. Zählt man alle Geförderten seit 1996 zusammen, sind das mehr als 2,8 Millionen berufliche Aufsteiger.

Höhere Zuschüsse, Freibeträge und Darlehenserlasse

Der Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende von 130 Euro auf 150 Euro. Auch der Zuschussanteil für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren wurde angehoben und zwar von 40 auf 50 Prozent. Auch der Belohnungserlass ist gestiegen, von 40 auf 50 Prozent. Darüber hinaus werden die sozialen Stundungs- und Sozialerlassmöglichkeiten für Geringverdiener erweitert. Um Existenzgründern außerdem einen schuldenfreien Start in die Selbstständigkeit zu ermöglichen, bekommen diese künftig das Restdarlehen für die Fortbildungskosten komplett erlassen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die berufliche Weiterbildung in Deutschland zu fördern. Für Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ist die berufliche Bildung genauso wichtig wie die akademische Bildung. 2018 nahmen rund 167.000 Menschen das Aufstiegs-BAföG in Anspruch.

Weitere Informationen finden Sie beim BMBF.

(Bild: Promotor/Volz)

 

 

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