Mehr Geld für bayerische Azubis

Die Tarifgemeinschaft des bayerischen Kfz-Gewerbes und die IG Metall haben einen Tarifabschluss erzielt. Die beiden Vertragsparteien einigten sich auf eine zweistufige Lohnerhöhung, von der auch die Azubis profitieren: Die monatliche Ausbildungsvergütung steigt ab Juli um 50 Euro; ab Juli 2020 gibt es dann noch einmal 50 Euro mehr.

Zudem hat sich die Tarifgemeinschaft für die Freistellung der Azubis vor dem Tag der schriftlichen Gesellenprüfung ausgesprochen – auch wenn sie gestreckt wird und zwei Tage läuft. Dies ist ebenfalls Bestandteil des Tarifabschlusses für die Auszubildenden. 

Die Entgelte der ausgelernten Beschäftigten erhöhen sich ab Anfang Juli 2019 um 2,7 Prozent, mindestens aber um 80 Euro. Ein Jahr später gibt es dann weitere 2,6 Prozent oder erneut mindestens 80 Euro mehr.

Albert Vetterl, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft des bayerischen Kfz-Gewerbes, ist mit der erzielten Einigung zufrieden. Er betonte vor allem, dass der Tarifabschluss ein „Signal der Wertschätzung für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Auszubildenden“ sei.

Inzwischen ist Baden Württemberg nachgezogen. Auch hier steigt gemäß Tarifabschluss die Entlohnung der Auszubildenden in zwei Schritten; Anfang Juni 2019 und Anfang August 2020 erhalten die Azubis jeweils 50 Euro mehr.

(Foto: gemeinfrei)

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