Junge Kfz'ler blicken eher skeptisch in die Zukunft

Der Wandel der Autobranche wird aktuell viel diskutiert. Dabei geht es auch um die Frage, wie es um die Zukunftsaussichten von Kfz-Betrieben bestellt ist. Die Prognosen dazu gehen auseinander: Während der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in einer Analyse zum Servicegeschäft der Zukunft wenig Grund zur Sorge sieht, glaubt die Unternehmensberatung Berylls, dass durch Trends wie Elektromobilität, Vernetzung, Sharingkonzepte und autonomes Fahren perspektivisch bis zu drei Viertel der Erlöse für Werkstätten wegbrechen könnten.

Vor allem junge Kfz‘ler werden sich mit den veränderten Rahmenbedingungen auseinandersetzen müssen. Das Fachmagazin »kfz-betrieb« hat deshalb den Auto-Nachwuchs gefragt, wie er die Zukunftsaussichten einschätzt. An einer Umfrage via Instagram nahmen insgesamt 1.005 Personen teil. Das Ergebnis: 57 Prozent schätzen die Aussichten für die Branche eher pessimistisch ein, 43 Prozent blicken zuversichtlich in die Zukunft. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den Antwortgebern mehrheitlich um junge Menschen handelt, ist groß: 85 Prozent der Instagram-Follower von »kfz-betrieb« sind 34 Jahre oder jünger.

Einige Nachwuchskräfte wandten sich im Rahmen der Umfrage mit eigenen, detaillierten Einschätzung an die Redaktion. So befürchtete ein 26-jähriger Service-Berater, dass es „für kleine Betriebe gelaufen“ sein wird, sollten sich oben genannte Trends tatsächlich durchsetzen. Ein weiterer schrieb, dass er sich wegen der Zukunftsaussichten mittlerweile dazu entschieden habe, Elektriker statt Kfz-Mechatroniker zu werden.

Doch das Stimmungsbild ist längst nicht nur negativ. Ein 18-jähriger Auszubildender reagierte ebenfalls mit einer Nachricht auf die Umfrage: „Es gab schon immer Autos, die in die Werkstatt mussten, und das wird auch so bleiben. Kfz-Mechatroniker ist einer der zukunftssichersten Berufe, die es momentan gibt“, schätzte er die Lage ein.

»kfz-betrieb« befragt via Instagram jeden Sonntag User zu aktuellen Branchenthemen. Auch ansonsten steht auf dem Kanal der Community-Charakter im Vordergrund. Und auch eine Portion Spaß ist dort erlaubt und erwünscht. Wer dabei sein und sich beteiligen will, sollte auf dem Instagram-Kanal von »kfz-betrieb« vorbeischauen.

(Foto: Promotor)

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