Jugendliche mögen’s traditionell

SEO Manager, Cloud Architect, Chief Digital Officer – allesamt Jobs, die eine „Erfindung“ des digitalen Zeitalters sind. Bei diesen Berufen stünden die onlineaffinen Jugendlichen Schlange, könnte man meinen. Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: Die meisten 15-Jährigen zieht es in Berufe, die schon ihre Eltern gut fanden – und die es womöglich schon bald nicht mehr geben könnte. Mädchen was Soziales, Jungen was mit Technik. Auf Platz eins der Mädchenwunschliste in Deutschland steht Lehrerin, gefolgt von Ärztin und Erzieherin. Jungen wollen Informatiker, Maschinenbauer oder Kfz-Mechatroniker werden.

Die repräsentative Studie zeigt außerdem, wie dicht soziale Herkunft und berufliche Ambitionen miteinander verwoben sind. Schüler aus privilegierten Elternhäusern streben demnach häufiger nach akademischen Berufen als Schüler aus einfachen Verhältnissen. Die OECD wollte von 15-Jährigen wissen, in welchem Beruf sie wahrscheinlich mit 30 Jahren arbeiten werden. Allerdings geht die OECD davon aus, dass es 45 Prozent der genannten Berufe aufgrund von Automatisierung in zehn bis 15 Jahren nicht mehr gibt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Jugendlichen frühzeitig auf diesen Wandel vorzubereiten, zum Beispiel durch Praktika, Jobmessen oder Berufsberatung.

(Bild: Promotor)

 

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