Finale beim ATR-Trainingscamp 2018

Emanuel Venhoda vom Auto Anneser aus Tegernbach, Fynn Krause vom Betrieb Hauser & Diessel in Mielkendorf und Franka Sauerland von der Mehrmarkenwerkstatt Rainer Meyer in Ahausen-Eversen sind die drei Erstplatzierten beim diesjährigen ATR-Trainingscamp. Beim Finale im Juli in Hamburg waren insgesamt 15 Auszubildende des Kfz-Gewerbes aus ganz Deutschland angetreten. Sie hatten sich zuvor bei regionalen Veranstaltungen in den Verkaufshäusern von Matthies, Stahlgruber, Neimcke und PV Automotive für die Teilnahme qualifiziert.

Die ATR-Trainingscamps folgen der Devise „einfach machen, einfach ausprobieren“. Das lockt jährlich über 100 Auszubildende zu den deutschlandweiten Vorausscheidungen. „Die Themen werden hier sehr intensiv besprochen“, lobt etwa Fabian Dinse von Autohaus Huth in Strasburg. „Vielfach sogar ausführlicher als in der Berufsschule.“ Durch den Praxisbezug und die kleinen Gruppengrößen können die Azubis bei den Trainingscamps ihr Wissen noch mal deutlich vertiefen. Denn es gibt Zeit für Fragen und ausführliche Antworten.

„Sie alle müssen sich heute permanent weiterbilden, ein Leben lang“, sagte Martin Matthies, Geschäftsführer der Johannes J. Matthies GmbH & Co. KG, in seinen Begrüßungsworten. Er freue sich, wenn die jungen Mechatroniker Chancen wie das zweitägige Trainingscamp wahrnehmen. Auch Elmar Wenzel, Chef der ATR-Akademie, unterstrich die Bedeutung vom ständigen Lernen und setzte die jungen Mechatroniker gleich mal unter Erfolgsdruck: „Ihr seid die Zukunft unserer Branche.“

Training an Praxis-Stationen

Wie kompliziert und komplex das Aufgabenfeld eines Mechatronikers bereits geworden ist, zeigten allein die drei Praxis-Stationen, welche die 15 Teilnehmer durchlaufen mussten. Am lebenden Objekt (einem VW Passat) erklärten die Trainer den Azubis die modernen Lichtsysteme und wie bei diesen die Scheinwerfer richtig einzustellen sind. An der zweiten Station galt es, die unterschiedlichen Klimageräte kennenzulernen und das Vorgehen bei einer Klimawartung zu verinnerlichen. Und schließlich sollten noch diverse Messungen am Dieselmotor eines Opels durchgeführt werden.

Am Ende stand ein Theorie- und Praxistest. Den löste Emanuel Venhoda aus Tegernbach am besten und gewann damit die zwölfte Auflage des Trainingscamps. Zur Belohnung darf er im Oktober den italienischen Automobilhersteller Lamborghini besuchen. Und weil sich Sponsor SKF großzügig zeigte, werden ihn die Teilnehmer, die die Plätze zwei bis zehn belegten, dabei begleiten.

(Foto: ATR)

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