Einstellungssache: Tipps für ein erfolgreiches Azubi-Recruiting

Der Ausbildungsmarkt ist hart umkämpft. Die Azubis von morgen können sich aussuchen, wo sie eine Ausbildung beginnen. 2014 hatten 42 % mehr als ein Jobangebot, 2015 waren es bereits 51 % und 2019 sogar 75 %. Im Durchschnitt konnten die Azubis zwischen 3,16 Angeboten wählen. Und: Die Azubis wissen um ihren Marktwert. Wer sich als Arbeitgeber gegen die große Konkurrenz durchsetzen möchte, muss sich mittlerweile ganz schön anstrengen.

Generation Z: die Anspruchsvollen

Doch wie tickt die sogenannte Generation Z überhaupt? Wo suchen die jungen Bewerber nach Ausbildungsplätzen? Und wie macht man sich als Arbeitgeber für diese höchst anspruchsvolle Zielgruppe interessant? Diesen Fragen widmet sich die Studie des U-form Verlags „Azubi-Recruiting Trends 2019“ – laut Unternehmensangaben die größte doppelperspektivische Studie zu den Themen Ausbildungsmarketing und Azubi-Recruiting. Dafür wurden mehr als 3.500 Schüler und Azubis sowie 1.634 Ausbilder und Ausbildungsverantwortliche befragt.

Die Erkenntnisse überraschen bisweilen, offenbaren aber auch, dass viele Arbeitgeber die Jugendlichen oft völlig falsch einschätzen. 84 Prozent der Befragten geben ihren Berufswunsch bei Google ein. Umso überraschender, dass fast 40 Prozent der Ausbilder noch nie etwas von „Google Ads“ gehört haben. Somit sollte man als Arbeitgeber darauf achten, dass die eigene Website im Google Ranking möglichst weit oben erscheint.

Was ist der Generation Z wichtig? Für 78 Prozent der Befragten ist zum Beispiel eine gute Arbeitsatmosphäre das A und O, für 72 Prozent die Jobsicherheit. Und auch der Arbeitsplatz sollte nicht in allzu großer Ferne liegen: 63 Prozent bewerben sich auf eine Stelle im Umkreis von maximal 30 Kilometern. Die Studie räumt auch mit Irrtümern kräftig auf. Während 40 Prozent der Ausbilder der Meinung sind, ein Video-Interview wäre eine gute Alternative zum klassischen Face-to-Face-Bewerbungsgespräch, sind es bei den sonst so technikaffinen Jugendlichen nur 0,7 Prozent. 

Die Studie kostet 10 Euro. Der gesamte Erlös geht an die gemeinnützige Teach First Deutschland GmbH, die Jugendliche an Brennpunktschulen unterstützt. Ausbildungsbetriebe haben außerdem die Möglichkeit, U-form eine Frage zu stellen, welche dann eventuell sogar Bestandteil der 2020er Studie werden könnte.

(Bild: U-form)

 

 

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