Du bildest Zukunft

Die berufliche Bildung leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und auch zum sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Allerdings findet sie 
in der öffentlichen Wahrnehmung nur selten die Wertschätzung, die sie verdient. Mit der „Woche der beruflichen Bildung“ im April wollten verschiedene Wirtschaftsverbände daher auf das Erfolgsmodell der dualen Ausbildung hinweisen. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender übernommen.

Zwischen dem 16. und 20. April besuchen sie zahlreiche Schulen, Ausbildungsbetriebe, Kammern und weitere Institutionen der beruflichen Bildung in ganz Deutschland und informieren sich über Stand, Qualität und Perspektiven der beruflichen Bildung. Das Präsidentenpaar ist überzeugt, dass die berufliche Bildung in Deutschland noch mehr Wertschätzung und Anerkennung verdient. „Unser System der beruflichen Bildung ist ein – auch im Ausland – viel beachtetes Erfolgsmodell, das eine enge Verbindung zwischen Bildungssystem und praktischer Erfahrung am Arbeitsmarkt schafft. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen in Deutschland“, so der Bundespräsident.

Eine gut ausgebaute berufliche Bildung sichere den Betrieben qualifizierte Fachkräfte, biete Jugendlichen Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und leiste damit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt sowie zur wirtschaftlichen Stärke in unserem Land. Mit ihrer Schirmherrschaft wollen Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender die hohe gesellschaftliche Bedeutung der beruflichen Bildung und die oftmals ehrenamtliche Leistung derjenigen würdigen, die sich für die Fachkräftegewinnung in Deutschland einsetzen. Das Motto der Bildungswoche „Du bildest Zukunft!“ solle junge Menschen in beruflicher Bildung sowie die vielen Menschen ansprechen, die sich als Berufsschullehrerinnen und -lehrer, Ausbilderinnen und Ausbilder, Prüferinnen und Prüfer oder als Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber engagieren.

Die Idee zur Woche der beruflichen Bildung geht auf eine Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) mit Unterstützung der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) zurück.

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer betont die große Bedeutung der beruflichen Bildung für die Zukunftsfähigkeit des Landes: „Wenn es nicht gelingt, mehr Jugendliche für eine berufliche Ausbildung zu begeistern, gehen uns die Fachkräfte aus, die das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolges sind.“ 
Eine gute Ausbildung und die darauf aufbauende höhere Berufsbildung zum Beispiel zum Meister seien der Schlüssel zur Zukunft. In diesem Sinne leiste berufliche Aus- und Fortbildung einen unmittelbaren Beitrag zur Zukunftssicherung, so Wollseifer.

(Foto: ZDH)

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.