Digitale Bildung: Lernen mit Youtube

Die meisten Jugendlichen können nicht ohne: Sie sind jeden Tag mehr als drei Stunden online. Zu diesem Ergebnis kommt die vom medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführte JIM-Studie. Doch die jungen Menschen tummeln sich im Internet nicht nur zum bloßen Zeitvertreib, viele nutzen dieses für ihre Hausaufgaben oder lernen mittels Onlinelektionen. 

Laut einer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) ausgewerteten Befragung halten 42 Prozent der Schüler Videos für das beste Lehrmittel. Der Vorteil der Bewegtbilder: Sie sind ständig verfügbar und können so oft angesehen werden, wie man möchte. Außerdem findet sich zu fast jeder Frage ein Erklärvideo beispielsweise auf Youtube.

Die Schulen haben hier offenbar den Anschluss verpasst: Gemäß aktueller Pisa-Studie ist bei mehr als der Hälfte der befragten 15-Jährigen das Klassenzimmer eine Art digitalfreie Zone. Und falls der Unterricht dann doch einmal in digitaler Form stattfindet, währt das Vergnügen meist nur kurz. Dabei wäre es enorm wichtig, den Schülern beizubringen, wie sie im Netz Wahrheit von Lüge unterscheiden können. Ansonsten bestünde nicht nur die Gefahr schlechter Noten, sondern auch eines verzerrten Weltbilds.

(Bild: Adobe Stock)

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