Deutschlands beste Kfz-Mechatroniker und Automobilkaufleute ermittelt

Die besten Absolventen des Jahres 2020 im Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker heißen Maximilian Theo Beer (links im Bild) und Johannes Hirschbeck. Bei den Automobilkaufleuten schnitt Markus Zilinsky (re.) am besten ab. Sie hatten die besten Ergebnisse bei der Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfung erzielt.

Den Bundesleistungswettbewerb, auf dem die deutschen Meister normalerweise ermittelt werden, hatte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen absagen müssen. Stattdessen ermittelte der ZDK in Absprache mit dem Zentralverband Deutsches Handwerk (ZDH) seine Sieger anhand der Noten der Teilnehmer, die sich bereits auf Ebene der Kfz-Landesverbände als Beste qualifiziert hatten.

Auf diese Weise gab es bei den Kfz-Mechatronikern zwei punktgleiche Sieger. Johannes Hirschbeck vom Autohaus Prüller KG in Neuburg a. d. Donau (Bayern) und Maximilian Theo Beer von der Käferschmiede Essen e. K. in Essen hatten ihre Ausbildung mit dem gleichen Ergebnis abgeschlossen. Den dritten Rang belegt Dominik Tabatt vom Autohaus Wernicke GmbH in Neuruppin (Berlin-Brandenburg).

Bei den Automobilkaufleuten schnitt Markus Zilinsky vom Autohaus Horn & Seifert GmbH in Weißwasser (Sachsen) am besten ab. Der zweite Platz geht an Andreas Scholler von der AVP Sportwagen GmbH in Platting (Bayern), gefolgt von Bastian Weber von der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH in Frechen (NRW).

Eigentlich hätten die jungen Frauen und Männer, die von ihren Landesverbänden ins Rennen geschickt wurden, in einem aufwendigen Wettbewerb in der Landesfachschule in Frankfurt/Main ihr Können unter Beweis stellen sollen. Auf die Kfz-Mechatroniker warten zu normalen Bedingungen Aufgaben aus dem Werkstattalltag. Dabei geht es um Probleme und Fragen aus den Bereichen Motormanagement, Fahrzeugsysteme, Hybridfahrzeuge sowie Elektromobilität. Die Automobilkaufleute müssen zum Beispiel simulierte Kundengespräche führen und einen Marketingplan erarbeiten.

Ziel des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks ist es, die Bedeutung der betrieblichen Ausbildung vorzustellen und begabte Gesellen zu fördern. Im Schnitt nehmen rund 3000 Junggesellen in 130 Handwerksberufe teil und kämpfen in ihrem Gewerk um den Titel des Bundessiegers. Die feierliche Siegerehrung findet in diesem Jahr am 5. Dezember statt, und zwar in Form eines Live-Streams, einer virtuellen Schlussfeier.

(Bild: Beer/Horn&Seifert/Schmitt)

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