Der Lockdown und das Kfz-Gewerbe

Zwar hatten Bund und Länder bei ihrer Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen beim bundesweiten Lockdown vereinbart, der vorerst bis zum 10. Januar gilt. Unterschiede gibt es aber bereits, so darf beispielsweise der Autohandel in Thüringen weiter geöffnet sein.

In allen anderen Bundesländern ist der stationäre Autohandel nicht erlaubt. Unterschiede gibt es auch bei den Auslieferungen und Abholungen. Nicht überall dürfen Kunden ihre vorbestellten Fahrzeuge abholen, sie müssen sie sich stattdessen vom Autohaus liefern lassen.

Kfz-Werkstätten und Tankstellen dürfen ähnlich wie Lebensmittelmärkte, Drogerien, Apotheken oder Banken weiterhin öffnen.

Die Kollegen von »kfz-betrieb« haben eine Übersicht zusammengestellt, was aktuell in welchem Bundesland für Autohäuser erlaubt ist und was nicht.

Über die Frage der Betriebsschließungen berührt die Corona-Pandemie natürlich noch viele weitere Punkte: Wie sieht es mit den Hygieneregeln im Betrieb aus? Können die Mitarbeiter überhaupt ins Unternehmen kommen? Haben die Zulassungsstellen geöffnet? Und welche Möglichkeiten an staatlichen Hilfsgeldern gibt es? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der ZDK auf einer Sonderseite.

Doch auch hier gilt wie überall: Die Sach- und Rechtslage kann sich jederzeit ändern. Zudem können Detailfragen schon auf Kommunalebene unterschiedlich entschieden werden.

(Bild: gemeinfrei/Pixabay)

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.