AutoBerufe-Award geht an das Autohaus Kunzmann

Das Aschaffenburger Autohaus Kunzmann ist Gewinner des AutoBerufe-Awards 2019. Der Mercedes-Benz-Partner mit zehn Standorten in Bayern und Hessen setzte sich vor der Autohausgruppe Glinicke (Kassel) und dem Autohaus Widmann (Aalen) durch.

Der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehene Award zeichnet Autohäuser und Kfz-Werkstätten aus, die sich in „besonderer und innovativer Weise um die Gewinnung, Ausbildung und Weiterentwicklung ihrer Auszubildenden und Mitarbeiter bemühen“, heißt es in der Ausschreibung zum Wettbewerb.

Bei der Bewerbung war die Fantasie der Kandidaten gefragt, es gab kaum Vorgaben. Die drei Ausgezeichneten hatten sich für kurze Videos entschieden, in denen Auszubildende die Vorzüge ihres Betriebs vorstellten. Diese bekamen die Besucher der Vorabendveranstaltung zum „Treffpunkt Berufsbildung“ des Kfz-Gewerbes Ende Oktober in Fulda zu sehen. Ergänzend stellten Vertreter der Autohäuser auf der Bühne ihr Aus- und Weiterbildungsengagement vor.

Für das Autohaus Kunzmann übernahmen die Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau Selina Klement und der angehende Karosseriebauer Luka Gossens diese Aufgabe. Ihr selbstbewusster Vortrag, vor allem aber die beiden professionellen Videoclips, die sie in einer Projektarbeit mit anderen Azubis erstellt hatten, überzeugten die Besucher des Treffpunkts Berufsbildung.

Bei der Abstimmung via Smartphone votierte rund die Hälfte der etwa 250 Gäste für Kunzmann. Auf die Autohäuser Glinicke und Widmann entfiel jeweils rund ein Viertel der Stimmen.

Eine Jury – bestehend aus Vertretern des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sowie der Sponsoren Nürnberger Versicherung, Fuchs-Schmierstoffe und Lucas-Nülle – hatte im Vorfeld die drei nominierten Betriebe aus allen Einsendungen ausgewählt. Die Entscheidung sei nicht leicht gewesen, berichtete ZDK-Geschäftsführerin Birgit Behrens: Wir hatten viele sehr gute Bewerbungen und haben ausführlich diskutiert.“

Die Ausbildung bei Kunzmann

Beim Autohaus Kunzmann absolvieren derzeit rund 200 junge Menschen in 17 verschiedenen Berufen eine Ausbildung. An deren Anfang stand bei allen ein dreitägiges „Trainingslager“ auf Burg Rothenfels, in dem sie den Betrieb, ihre Ausbilder, die Geschäftsleitung und nicht zuletzt die Azubi-Kollegen der unterschiedlichen Standorte kennenlernten.

Während der Ausbildungszeit geht Kunzmann mit innerbetrieblichem Unterricht und 25 Azubi-Projekten weit über das notwendige und übliche Engagement hinaus. Die Nachwuchskräfte können sich zum Beispiel an sozialen Projekten, Kultur- und Sportevents oder einem Austauschprogramm mit Partnerbetrieben im In- und Ausland beteiligen. Und am Ende der Ausbildung sorgt die Kunzmann-Akademie dafür, dass sich jeder entsprechend seiner Talente und Wünsche weiterqualifizieren kann.

Im kommenden Jahr dürfen sich die Kunzmann-Azubis darüber hinaus auf ein weiteres Highlight freuen. Das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro soll laut Ausbildungsleiterin Petra Bechtel nämlich in ein Ausbildungsevent fließen, von dem möglichst alle etwas haben.
Der Zweit- und Drittplatzierte gingen natürlich ebenfalls nicht leer aus. Die Autohäuser Glinicke und Widmann erhielten neben einer Trophäe 1.250 beziehungsweise 1.000 Euro.

(Foto: »autoFACHMANN«/Schmidt)

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