Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker hat ein gutes Image

Welches Ansehen genießen duale Ausbildungsberufe in Deutschland? Diese Frage lässt sich keinesfalls pauschal beantworten, wie eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt. Gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig hat das BIBB untersucht, welches Image die 25 größten Ausbildungsberufe in der deutschen Bevölkerung haben.

Die Ergebnisse gehen weit auseinander: Während einige duale Ausbildungsberufe im Ansehen ähnlich hoch angesiedelt sind wie Berufe, für die in der Regel ein Hochschulstudium erforderlich ist, haben andere mit einem schlechten Image zu kämpfen – und das hat dann negative Folgen auch für die Betriebe. Denn bei Berufen mit geringem Ansehen ist die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen besonders hoch.

Besonders hoch angesehen sind den Ergebnissen zufolge Fachinformatiker, Mechatroniker und Industriekaufleuten. Bereits an vierter Stelle der Liste rangiert der Kfz-Mechatroniker. Ein vergleichsweise geringes Renommee genießen dagegen die Ausbildungsberufe Fachkraft für Lagerlogistik, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Koch und Verkäufer. Der Automobilkaufmann ist aufgrund zu geringer Fallzahlen nicht erfasst.

Für BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser kommt dem Ansehen von Berufen in der Gesellschaft eine hohe Relevanz zu: „Das Image von Berufen spielt eine entscheidende Rolle bei der Berufsorientierung und Berufswahl, und es beeinflusst Stellenbesetzungsprozesse am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, da Auszubildende und Erwerbstätige aufgrund ihres Berufes eine mehr oder weniger hohe soziale Anerkennung in der Gesellschaft erfahren.“

In einem nächsten Schritt will das BIBB nun untersuchen, welche Faktoren überhaupt dazu führen, dass Berufe von der Bevölkerung höher oder weniger hoch angesehen werden.

(Foto: BIBB)

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